Escapar y.Ernie X Malèna, nikky

Escapar von y.Ernie, Malèna und nikky kommt nicht mit Ellenbogen rein. Der Track nimmt Tempo auf, bleibt dabei aber offen. Akustische Gitarre vorne, Streicher im Rücken, darunter ein leichtes Synth-Bett. Das wirkt hell, aber nicht platt fröhlich.

Der schnelle Puls gibt dem Ding Bewegung. Trotzdem fühlt sich Escapar nicht nach Clubbefehl an. Eher nach Fenster runter, Kopf woanders, noch ein Stück fahren. Der Beat schiebt genug, die Stimmen lassen Luft. Genau da sitzt der Reiz: Es passiert etwas, ohne dass alles nach vorne geprügelt wird.

Kein großes Drama, keine aufgeblasene Geste. Mehr dieses Gefühl, dass ein Song kurz raus will aus dem Alltag. Nicht komplett weg. Nur mal Abstand reinbringen.

Am Ende bleibt Escapar ein kurzer Track, der nichts übererklärt. Zwei Minuten vierundzwanzig, ein klarer Vibe, kein unnötiger Ballast. Man merkt schnell, ob man damit mitgeht oder nicht.

Credits
y.Ernie
Malèna
nikky