U.R.B – Das ist Loko27

„Das ist …“ holt wieder jemanden aus dem Norden vor die Linse: Loko27. Bremerhaven 275 im Blick, Bremen im Ohr. Keine Maske, kein Filter – nur ein Typ, der sagt, wohin es für ihn gehen soll.

Er spricht über den Shift: weg von stumpfer Ghetto-Pose, hin zu Themen, die bleiben. Reifer Sound, mehr Inhalt – weil die Zeit und das Leben ihn dazu zwingen. Haft hat Spuren hinterlassen, aber nicht als Stempel – eher als Kompass.

Der Ausschnitt aus „Unterwegs (Part 1)“ zeigt die Entstehung: spontan mit Steven getroffenen, Basko hatte Zeit, Session bei Crashline, Clip raus, fertig. Early Hype, viel Gerede – und diese zwei Zeilen, die hängen: „Geld kommt. Geld geht.“ Der Rest erklärt sich von selbst.

Ausblick gab’s auch: ein paar Free-Tracks stehen an. Und mit Danesh ist ein Sommertape geplant – gute Laune, bisschen Auto-Tune, aber ohne Label-Zirkus. Freies Tape, hochladen, raus damit. Authentisch soll’s sein, nicht glattgebügelt.

Live? Bislang wenig. Zwei Auftritte im Knast – mit Bühne, Licht, Theaterkontext. Organisiert von einem alten Bremer Musikmenschen, der ihn rappen hörte und drauf bestand, dass er liefert. Hat funktioniert. Draußen stand mal was an und platzte wegen Stress – heute ist das geklärt.

Früher Blockmusik mit Shahid und Armin Whiskit, dann kam die Zäsur, vieles fiel auseinander. Heute steht vor allem eins: Haltung. „Hundertprozentig authentisch“ – das ist sein Statement.

Vielleicht war zwischen zwei Bars mehr Nähe als Ansage. Manchmal markiert genau das einen Wendepunkt – leise, aber deutlich.

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Credits:
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