WUNDERKIND Speck Kmair x Lazer Pi, Reibe, Kodiak

„WUNDERKIND“ von Speck Kmair mit Lazer Pi, Reibe und Kodiak ist kein Track, der dir sofort ins Gesicht springt. Eher ein schneller Lauf unter der Oberfläche: Breakbeat-Drums, helle Synths und darüber Stimmen, die den Vibe nicht zerreden, sondern einfach mitnehmen.

Das Ding kommt zu MDMA MAFIA Release und wirkt in seinen 2:40 eher wie ein kurzer Film als wie eine große Ansage. Der Puls ist flott, aber die Energie bleibt unten. Genau daraus zieht der Track seinen Reiz. Nichts daran will auf Krampf eskalieren. Stattdessen schiebt sich das Arrangement gleichmäßig nach vorn, mit genug Luft zwischen Drums und Flächen.

Soundlich liegt das zwischen Hip-Hop und einem lofi angehauchten Rap-Setup, ohne dass es sich auf eine Schublade festnageln muss. Die Bell-Synths und Pads geben dem Ganzen etwas Entrücktes, während die Drums den Boden halten. Dadurch wirkt „WUNDERKIND“ gleichzeitig leicht und leicht angeknackst. Nicht düster, aber auch nicht sorglos.

Was hängen bleibt, ist genau dieser Widerspruch: schneller Puls, wenig Hektik. Der Track will nicht beeindrucken, sondern zieht dich still mit rein. Für Leute, die auf Rap stehen, der nicht alles über Lautstärke regelt, ist das hier ein gutes kleines Ding für nebenbei und trotzdem nicht egal.

Credits
Speck Kmair
Lazer Pi
Reibe
Kodiak