Erstes Lebenszeichen aus „Romina“: Raik Hagen bringt mit „In aller Munde“ ein Stück, das zwischen Wolke und Kante läuft. 121 BPM, düstere Synth-Flächen, Glocken und Piano, Trap mit Metallschrammen, phonkiger Druck untenrum. Die Hook trägt, die Strophen halten zusammen – Team über Ego.
Inhaltlich ist das Rückblick und Ansage zugleich: Sessions, Termine, zu wenig Schlaf, dafür Scheinwerfer auf der Haut. Kein Showbiz-Gefasel – Arbeit, Runden geben, Crew tight halten. Melancholie im Ton, Energie im Takt. Wer weiß, der hört hier Jahre im Untergrund in drei Minuten knacken.
„Du weißt keinen Beef, denn es geht um Musik.“ Und: „Gib mir nur paar Beats und ’ne halbe Stunde – ich bleib in aller Munde.“
Zwischen zwei Zeilen blitzt Nähe auf. Nicht groß, nicht laut. Eher so ein Blick vom Bühnenrand, der bleibt, auch wenn keiner drüber redet. Genau da hängt der Track länger als er müsste.
Features kommen von H.A.D.Z und Shaggie Schween. Video von Timo Leichert, Mix von Darko Beatz (Wardenclyffe Records), Artwork von Tobias Keusch. Beat gebaut von Raik Hagen & Bassbarth. Dropped über den Kanal LOOP23 – der Vorbote macht klar, wohin „Romina“ zielt.
Credits:
Raik Hagen – Rap, Beat
H.A.D.Z – Feature
Shaggie Schween – Feature
Timo Leichert – Video
Darko Beatz (Wardenclyffe Records) – Mix
Tobias Keusch – Artwork
Bassbarth – Beat