Z E B im Ohr, Better Wear a Helmet vor Augen – das rollt aus Bremen mit festgezurrtem Kinnriemen und null Ausreden. Zwischen Auto-Upload via TuneCore und roher Ansage steckt Rap Bremen ohne Deko; Hood Engel steht im Rücken, YouTube trägt es nach vorn.
01 Intro Rdy4war knallt wie ein Startsignal: cineastischer Breakbeat unter verzerrtem Bass, und thematisch heißt es schlicht Helm auf, Fokus an, Abflug.
02 Supersoaker packt unter zwei Minuten Druck in düstere Db-Moll-Flächen, Trap-Hi-Hats schneiden Luft, während die Stimme Status durchzieht und Störgeräusche abwehrt.
03 Cherry Blossom bricht den zarten Titel mit kalten Pads, Strings und einem nervösen 144-BPM-Puls, der eine Flucht-nach-vorn-Erzählung über Drive statt Weichzeichner setzt.
04 In God We Trust dreht das Banknoten-Mantra in 104 BPM zu Beton: Electric Piano auf dunklem Sub, Trap-Schritte mit Boom-Bap-Geist, Thema Cash, Körper, Kälte.
05 Wet läuft in 101 BPM wie nasser Asphalt, mit schimmernden Pads und schwerem Low-End, und erzählt geradlinig von Kante, kurzen Wegen und klaren Schnitten.
06 Z E B x FIX – Money Fetisch mischt Lo-Fi-Cloud und trockenen Breakbeat, 107 BPM, während es ums Zählen, Stapeln und den Preis hinter den Trophäen geht.
07 Doc jagt in 156 BPM Drill-Breakbeats unter frostige Flächen und spricht über Disziplin, klare Kreise und die Arztmetapher als Schutzkittel gegen Drift.
08 Z E B x Bleech – Papercuts setzt 150 BPM, Lo-Fi-Schleier und beißenden Bass ein, um zu zeigen, wie dünnes Papier schneidet, wenn Flex zur Rechnung wird.
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Hood Engel im Rücken, die Tracks wie Kapitelmarker: kalt, diszipliniert, direkt; vielleicht liegt zwischen zwei Hooks kurz mehr als Flex – ein Blick im Stroboskop, echt genug, um zu bleiben.
Am Ende hallt der Stahl nach und nicht die Pose, und genau das passt zu Bremen und umzu: ein Album wie ein Helm – kein Schmuck, sondern Grundausstattung.