Sechste Folge „U.R.B – Das ist…“, 2014: ein Bremer, der Rap wieder auf Kopf-nicken und Haltung zieht. Moezech erzählt von TBO (Team Bremen Ost), Freestyle-Kellern, Battles – und warum Gefühl vor Rechenschieber-Technik steht. Kein Label, kein Zirkus. Einfach Rap, Bier kalt, Platte rein.
Sein Weg: vom Hip Hop EJ zu Fruity, vom Keller bei DJ Air Taxi zu eigenen Platten. 70er-Funk- und Soul-Samples, rau, süffig, mit Punchlines – aber nie verkrampft. Produktion im Schulterschluss mit Boto & Gaida, die Elektronik können und Hip-Hop verstehen. Ergebnis: ein Sound, der nach Wochenende riecht und nach Bremen-Ost klingt, ohne große Pose.
Er redet über Namen, Südamerika, Atzen, die beim ersten Kopfnicken grinsen. Und er sagt eine Zeile, die hängen bleibt: „Ich mach den Unterschied.“ Das ist kein Slogan. Das ist ’ne Arbeitsweise.
Mehr von ihm findest du hier: Moezech auf Facebook und SoundCloud. Alte Spuren liegen auch auf Mixcloud.
U.R.B im Rücken, damit diese Geschichten bleiben: urbremen.com und der YouTube-Kanal.
Was bleibt? Ein Typ, der Rap wieder erdet: Boom-Bap-Beats, Wortspiele, Suff-Anekdoten – aber vor allem dieser Bauch, der entscheidet, wann ein Track trägt. Bremen, Bremerhaven, die Umzu erinnern sich: Damals wurden Freestyles nicht gepostet, sie passierten. Genau das fühlt man hier wieder.
Credits:
Moezech: Facebook / SoundCloud / Mixcloud