Kridd bringt mit Nubibus ein Album aus Bremen, das zwischen Nebel, Druck und kleinen Lichtern atmet. Bremen steckt in Bildern, Wegen und der Haltung: Rap Bremen ohne Show, nur Kante. Released am 24.10.2025 via DistroKid, als Topic-Playlist gebündelt, ℗ Untitled.
01 Tetris (Kridd x Aang Patchacuteq): schwebend und entschlossen, trockene 808s und E-Piano-Kanten über Breakbeat/4-to-the-floor-Puls – Müdigkeit und Überreizung kippen in den Sprung nach vorn.
02 Zeit (Kridd x M.L.K.O.): 170er Drive, Breakbeats mit flirrender Orgel-Farbe – Druck vs. Drive, Bikes und City als Atem, die Sekunden jagen und nicht erwischen.
03 Korn (Kridd x M.L.K.O.): kühler Trap/Tech-House-Hybrid mit trockener Kick und Orgel-Schleier – zynische Pose als Panzerung, Aggro-Fantasie deckt alten Druck zu.
04 Teelicht (Kridd): 144 BPM, Breaks mit Amen-Fußnote und Neon-Keys – Alltagskoller trifft leises Glimmen, Durchhalten statt Feuerwerk.
05 Baum (Kridd): 150 BPM, Boom-Bap-Drums mit Trap-Kanten und warmen Keys – Jahreszeiten als Standort, Innen sortieren mit Blick ins Grün.
06 ho oh (feat. Aang Patchacuteq): 163 BPM, schimmernde Keys und feine Strings treiben ohne Krawall – Grenzen abtasten, Träumer-Status akzeptieren, Reibung als Ordnung.
07 sucht (feat. Aang Patchacuteq & Alli): 139 BPM, verzerrte Gitarre und sägender Bass unter cloudiger Topline – echte Müdigkeit, Druck auf der Brust, Sehnsucht als Sog.
08 fenster (Kridd): 170er Tempo, Lofi-Schattierung trifft Amen-Break und Gitarren-Schmutz – Nachtfahrt mit Zugluft-Hook, alles auf Durchzug, Richtung finden im Rausch.
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Fazit: Nubibus hält die Tür einen Spalt offen – Nebel, Bass, kleine Lichter; kein Lärm, nur Klarheit in Bewegung, die länger nachhallt als sie muss.