Erste Auskopplung zur EP „Besser spät als nie“ (2020). 87 BPM, staubige Drums, kaltes Seitenlicht. Nimmersatt richtet alles auf Papier aus – kein Posen, nur Handwerk. Der Fokus liegt auf dem Weg zwischen Kopf und Karo: Zeilen ziehen Rillen, bis Kreise sich schließen.
Inhaltlich ist das ein Date mit der Seite. Routine, Zweifel, Disziplin. Ein Stift, der auch dann weiterschreibt, wenn draußen alles rauscht. Bilder aus Worten, Boom-Bap-DNA ohne Nostalgie-Filter. Man hört, wie Zeilen entstehen, nicht wie sie glänzen.
Vielleicht klebt zwischen zwei Zeilen mehr, als gesagt wird. Sie hat’s gemerkt, bevor du’s zugegeben hast – das kurze Stocken, wenn Wahrheit durchrutscht. Genau da bleibt der Track stehen.
Mehr von Nimmersatt und auf Facebook: nimmersatthiphop. Instrumental, Editing & Animation: low-d. Mix: Hast. Stem-Mastering: SterilOne / staubaudio_sterilone. Kamera: Beatmaschine / beatmaschine1.
EP „Besser spät als nie“: Release 27.12.2020 auf Bandcamp (Link: https://nimmersatt.bandcamp.com/) und auf den üblichen Plattformen.
Was davon bleibt: Handschrift statt Hype. Ein Track, der nicht schreit, sondern markiert – sauber, kantig, ehrlich.