kridd macht mit kurz atmen die Lungen weit und lässt Bremen nachts durch die Boxen ziehen. Zwischen Breakbeat, Trap-Kante und kalten Pads steht ein Album über Druck, Flucht und kleine Atemzüge; digital erschienen via DistroKid am 16.08.2024. Rap Bremen klingt hier nicht nach Pose, sondern nach Wegstrecke.
Mehr von Kridd gebündelt: (Link: https://hyperfollow.com/kridd). Einblicke auf Instagram: (Link: https://www.instagram.com) und direkt bei (Link: https://www.instagram.com/kridd.dmg).
01. Strom – 125 BPM Club-Drive mit Four-to-the-floor-Impuls und schmierigen E‑Pianos, Kridd jagt dem fehlenden Akku hinterher und hält die innere Unruhe fest.
02. Draußen – trockener Breakbeat mit Trap-Details unter dunklen Pads, House-Schimmer und der klare Wunsch: raus aus den eigenen Wänden.
03. eh nicht – 82 BPM, Lofi-Kanten und kratzige Gitarre auf einem weichen Break, Stadtmüdigkeit trifft auf ein nüchternes Schulterzucken.
04. Depressiv – kurzer, gedrungener Puls ohne Ausbruch, Routine und Funktionieren statt Katharsis.
05. Kurz atmen – 113 BPM mit Amen-Schatten, verzerrten Saiten und engen Synth-Flächen, Schlafentzug, Panikzyklen und weiterarbeiten bis die Vocals sitzen.
06. Herzschlag – 87 BPM, schwere Kicks und neblige Pads, Neon und Distanz im selben Raum, die Suche nach Licht bleibt wach.
07. Crackbaby – ca. 156 BPM treibender Breakbeat mit E‑Piano-Schimmer, der Zwang zu schreiben ersetzt den Schlaf.
08. Ich fahr los – 117 BPM, Breakbeat-Schub und warmes E‑Piano, Aufbruch als leiser Fluchtmoment ohne Pathos.
Unterm Strich ist kurz atmen ein Nachtlauf aus Bremen und umzu: wenig Glanz, viel Puls; die Bilder bleiben, weil sie nüchtern treffen.