Druck auf der Brust, Regen an der Scheibe. Herzschlag im Offbeat. kridd legt seine Bilder auf ein 87-BPM-Trap-Gerüst: schwere Kicks, schleppende Breaks, Pads wie Nebel, der nicht weicht.
Dunkelheit als Begleiter, Suche nach Licht. Flughafennächte, Zeitzonenverschiebung, Nähe und Distanz im selben Raum. „Dein Schweigen ist laut.“ Identitäten wechseln, Fäden zusammenziehen, die City blitzt – er weicht aus. Das ist Innenleben im Takt, nicht Pose.
Die Stimme reibt: halb gesprochen, halb gesungen, kurz vorm Schrei. Autotune als Kante, nicht als Glättung. Die Drums mischen Trap-Schläge mit Break-Momenten, der Bass hält dich fest. Synth-Leads flimmern, als würd der Raum atmen.
Zwischen Regen und Neon bewegt sich was, das keiner ausspricht. Vielleicht war das mehr als Sound – ein Moment, der dir näher kam, als du wolltest.
„herzschlag“ gehört zu „Kurz atmen“, digital veröffentlicht. Der Weg führt durch Nacht und Niesel, aber der Puls bleibt. Ein Song wie ein Tunnel: du läufst, bis es heller wird.
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Album: Kurz atmen