Crackbaby Kridd

Breakbeat schiebt, Synths kalt, Stimme rau. „Crackbaby“ ist Kridd im Tunnel: süchtig nach dem nächsten Part, Kopf schwer, Hand am Stift. Keine Show, nur Druckausgleich.

Zwischen Rauch und Sesselstarre malt er Bilder von dichten Nächten, in denen Schreiben wichtiger ist als Schlaf. Eine Line bleibt hängen: „Ich brauch nur einen Stift und sonst brauch ich nix.“ Der Rest ist Gravitation – alles zieht Richtung Pad.

Soundbild: circa 156 BPM, treibender Breakbeat, Tech-House-Schimmer, E-Piano und Pads, 808 tief im Bauch. Es wirkt gleichzeitig schwer und wach – wie dieser Moment, wenn du zu müde zum Laufen bist, aber der Takt dich trotzdem trägt.

„Crackbaby“ ist auf „Kurz atmen“ erschienen, digital via DistroKid (℗ Untitled, Released: 16.08.2024). Kein großes Banner nötig – das Stück spricht in Arbeitssprache: weitermachen, bis der Part sitzt, dann kurz Luft holen.

Vielleicht war zwischen zwei Zeilen mehr Nähe, als gesagt wurde. Manchmal reicht ein Blick im Halbdunkel, und du weißt, warum der Beat nicht ausgehen durfte.

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Credits:

Kridd: hyperfollow.com/kridd

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