Trust No One Kingnafrii55

144 BPM, house/tech house mit Trap- und Breakbeat-Kanten. Trust No One tut, was der Titel sagt: Stirn runter, Puls rauf, keine falschen Umarmungen. Zwischen Club-Licht und grauer Realität: ein Stück, das nicht bittet, sondern markiert.

Der Text skizziert Fluchtwege und Prinzipien: Nächte ohne Schlaf, schnelle Schnapps, Kappe tief, Ramadan-Disziplin, Julius-Caesar-Bilder – Loyalität eng, Kreis kleiner als versprochen. Kein Heiligenschein, eher Inventur: Straße als Diktat, Regeln, die du nicht schreibst, nur hältst, wenn du bleiben willst.

„Ich bleibe giftig wie Asbest.“

MICASSO legt Piano und Pads auf Stahlträger: helle Keys, dunkler Grund, Bässe, die schieben. Die Snare sprintet, 808 atmet kurz, die Kick knackt wie Big Room – nur enger, roher. Autotune schimmert, aber der Ton bleibt kalt, weil’s hier nicht um Glanz geht, sondern um Haltung.

Vielleicht ist Vertrauen hier ein Luxus, den man sich nicht mehr leistet. Zwischen Hi-Hat-Röllchen und dieser Stimme liegt ’ne Nähe, die keiner ausspricht. Wer sie hört, weiß, warum man manchmal lieber nichts verspricht.

Released via DistroKid, ℗ KING INDUSTRIE 55, 2026-01-15. Auto-generated auf dem Topic-Kanal – archiviert ist es, gefunden wird es.

Credits:
Kingnafrii55 – Vocals
Micasso – Produktion