Paranoia King G Nate

Paranoia aus 2011, später als Auto-Upload gelandet. Kein Lack, nur Kante. 163 BPM, Breakbeat-Drums, scharfes Synth-Lead, verzerrter Bass – der Track geht nach vorn, nicht daneben. Das ist Angriff, kein Alibi.

Die Hook rotiert wie ein Alarm, kurz und hart – „Click Clack, Feuer, Feuer“. Im Text fallen K.O.S. am Beat und Sick Noiz als Ruf. Der Vibe: Vorwarnung an alle, die pennen. Anspruch klar: Nimm dir, was dir gehört.

Soundbild zwischen frühem Trap-Einschlag und DnB-Schub: Breaks treiben, die 808 bleibt eher Schatten, das Lead schneidet. Kein Großformat, aber eine Haltung, die du nicht überhörst. Paranoia ist hier kein Zittern – eher Sensorik. Wer schläft, verliert.

Zwischen den Bars liegt noch was: ein offener Nerv, der leise mitschwingt. Nicht laut, aber spürbar. Vielleicht war’s mehr als nur Krach, eher dieses Ziehen im Bauch, wenn du weißt: Gleich passiert was.

Zum Track von King G Nate: rohe Energie, direkte Sprache, keine Kompromisse. Wenn du die Nuller und frühen Zehner mitgenommen hast, hörst du hier sofort, wo das herkommt – und was davon bis heute trägt.

(Link: https://www.youtube.com/watch?v=_wD-_m6LgLs)

Credits:

King G Nate: YouTube

Track: Paranoia

Album: WHAT IZ THAT NOIZE ?

Released: 2011-12-18 (Rebeat Digital / Manus)

Composer: Mario Schoppe

Im Text genannt: K.O.S. (Beat), Sick Noiz