134 BPM in D-Moll, kalt und anthemic. Kaiba presst „All the Same“ auf 1:37 runter – kein Gramm Fett, nur Puls. Lofi hip hop mit Kanten, Breakbeat-Impuls und einem dunklen Schimmer, der nachhallt. Autotune auf Stahlkante, Hook ohne Zuckerguss. Das Ding läuft, bevor du’s greifen kannst, und bleibt, obwohl’s kaum da war.
Inhaltlich: Grind vs. Nähe. Zwischen Geld-Talk, Distanz und dem Versuch, niemanden ranzulassen, klackt kurz das Visier runter. „I ain’t bulletproof.“ So eine Line, die ohne Pathos trifft. Du hörst den Fehler mit, die Entschuldigung, die hängen bleibt, auch wenn der Rest wieder hart macht. Vielleicht ist „all the same“ nur die Rüstung – und genau in der Lücke wird’s echt. Nicht groß, nicht laut. Aber eindeutig.
actxvis legt Pads und E‑Piano wie Nebel über eine kantige Drum-Struktur: Breakbeat-Drive, Trap-Details, ein Hauch Rap-Rock-Geste im Rücken. Die Mischung macht’s: lofi-Textur, nu‑metal-Influence im Glanz, Hip-Hop-Kern. Das gibt dem Track diese seltsame Wärme im Kalten. 97 Sekunden Fokus – keine Wiederholungsschleifen, nur Vorwärts.
Stream: (Link: https://distrokid.com/hyperfollow/kaiba/all-the-same-2)
Mehr von Kaiba findest du hier. Merch liegt hier: (Link: https://dadash-shop.de/kaiba)
Credits:
Kaiba: Link
Prod.: actxvis
Stream: (Link: https://distrokid.com/hyperfollow/kaiba/all-the-same-2)