68 BPM, schwer atmend. Trap-Metal-Kante trifft auf R&B-Schleier, Breakbeats klicken, verzerrte Gitarren schneiden rein. „Prellung“ ist keine Pose, eher ein Röntgenbild vom Alltag: Blaulicht im Kopf, Knie verdreht, Handgelenk schreit – trotzdem klar im Kopf.
Justuz Mixma dreht den Spieß um: nicht härter, sondern ehrlicher. Statt Pflichtschuld: Prioritäten. Eine Line bleibt hängen – „Ne Prellung an den Rippen“ – und der Folgesatz setzt die Marke: „Scheiß auf Arbeit.“ Nicht als Flucht, sondern als Grenze. Erst Heilung, dann Hustle.
Der Vibe: melancholisch, dunkel, aber mit Schub. Synth-Pads halten die Luft, Electric Piano macht Platz, die Distortion reibt. Nu-Metal-Textur ohne Retro-Fessel, Trap-Drums ohne Schablone. Das Ding klingt nach Nachtwegen und kaltem Treppenhauslicht.
Zwischen zwei Zeilen schimmert mehr als Schmerz. Da ist dieses „für sie da sein“ – nicht groß gesagt, aber spürbar. Nähe ohne Weichzeichner. Stärke kann still sein und trotzdem das Richtige tun.
Kontext: Auto-generated via DistroKid (℗ 6247977 Records DK), Release 2026-01-16. Drei Minuten, die nicht jammern – sie entscheiden. Wer so schreibt, weiß: Gesund zurückkommen ist mehr wert als ein Haken im System.
Credits:
Justuz Mixma