Zweieinhalb Minuten konzentrierte Tüftelei. 2011 hochgeladen, aber der Vibe altert nicht. 117 BPM, Breakbeats im Rücken, Keys und Gitarrenflair vorn. Zwischen Dubstep-Kante und Boom-Bap-Grundierung, ohne Show, ohne Voiceover.
Julius aka Justus-Beatz sitzt im kleinen Setup, schichtet Drums, zieht Patterns, lässt die Snare nur so weit nach vorn, wie’s atmet. Piano und E-Piano geben Kanten und Raum. Die Kick ist trocken, der Rest klebt zusammen – genau richtig.
Das ist eine dieser Sessions, in denen Handwerk die Hauptrolle spielt. Du hörst, wie eine Idee greift: Loop wird Teil, Teil wird Songskizze. Nichts Überflüssiges. Nur Timing, Auswahl, Gefühl.
Vielleicht war das damals mehr als nur ein Loop. Ein Moment zwischen zwei Takten, der leise blieb und trotzdem hängen blieb.
Mehr von Justus-Beatz findest du hier. Kurz, klar, ohne Filter.
Upload lief über ZeitgeistMusik – genau dieser DIY-Stolz, der viel möglich macht, wenn keiner guckt.
Für die Detailverliebten: Breakbeat-Drive, ein Hauch DnB-Schimmer, dann ein kleiner Trap-Schub – aber immer Hip-Hop im Kern. Melancholisch und energetisch zugleich, ein Spannungsbogen, der trägt.
(Link: https://www.youtube.com/watch?v=iVocbgFqgng)
Credits:
Justus-Beatz: Instagram
Upload: ZeitgeistMusik