Clubkante, Bordsteinblick. 125 BPM, House-Antrieb, Deutschrap auf Autotune. Akustische Gitarre, Piano, Pads – der Loop zieht, die Kick schiebt. Melancholie und Druck in einem Atemzug.
Inhaltlich direkt, roh, ungefiltert. Status, Cash, Schnappschüsse im Blitzlicht, ein Blick zurück auf „Früher war ich Dealer“ und nach vorn in die Nacht. Hook als Zündung: „Steige in den Beamer“. Viel Pose, wenig Schonung – und ja, stellenweise explizit. Du weißt, was das meint.
Der Beat driftet zwischen Breakbeat-Drive und Trap-Details. Hihats rollen, die Bassline hält dich auf Spur. 125 BPM sind im Rap nicht Standard – genau deshalb kippt der Vibe Richtung Club, ohne die Straße zu verlieren. Das Ding funktioniert im Car und auf dem Floor.
Zwischen zwei Zeilen liegt mehr, als gesagt wird. Vielleicht bleibt was hängen, das man nicht postet.
2021 gedroppt, ℗ Only Truth Records. Auto-generated bei YouTube, aber die Kante ist handfest. Mehr von JT Hawk findest du im Kanal – hier geht’s um den Moment.
Was bleibt? Ein kurzer Sprint, der nachhallt: sad, energetisch, aggressiv – mit genug Raum für Bilder im Kopf. Wenn der Motor warm ist, macht der Takt den Rest.
Credits:
JT Hawk