Zwei Namen, ein Mood: Jorin Hagen und y.Ernie. Reduziert, direkt. Der Beat atmet, die Zeilen kommen trocken. 144 BPM in C-Dur, viel Drive – aber der Blick geht nach innen.
Teil von „Sad Boys“. Veröffentlicht am 31.10.2025 über FRIENDS28. Das Video dazu kam am 21.12.2025 auf dem Channel y.Ernieofficial. Kein Posen, kein Glitzer – nur das, was nachts übrig bleibt.
Zwischen Anrufen, Glas und Kopfkino: Nähe, die da ist, aber nicht bleibt. Der Text läuft durch die Nacht, findet kurz Halt, verliert ihn wieder. Nicht wehleidig – eher ein ehrlicher Status: Ich halt’s aus, auch wenn’s zieht.
Vielleicht steckt zwischen zwei Atemzügen mehr, als gesagt wurde. Eine Hand, die fast greift – und dann doch nicht. Du hörst es, und irgendwas in dir nickt, auch wenn du’s nicht aussprichst.
Soundbild: weiche Synth-Pads, Strings, dezenter Pluck. Trap-Drums mit Breakbeat-Atem, die Hi-Hats nicht hektisch, nur bestimmt. Autotune trägt die Kante, nicht die Maske. Clubtempo – aber Kopf unten, Schritte nach vorn.
„Ich bleib‘ … alone.“ Eine Linie reicht, um den Rahmen zu ziehen. Der Rest passiert zwischen Kick und Stille.
Was bleibt: leichtfüßig in den Drums, schwer auf der Brust. Ein Track, der schiebt, ohne zu drängen. Herbst im Herz, Winter im Blick – und trotzdem gehst du weiter.
Credits:
Vocals: Jorin Hagen
Other Instruments: Jorin Hagen, y.Ernie
Producer: Jorin Hagen, Ignazeng
Komposition: Jorin Hagen, Ernesto Castellano Weisheit
Text: Jorin Hagen, Ernesto Castellano Weisheit