One Hand Low Hauly

129er Drill, Gitarre presst, Bass pulst, Licht gedimmt. Ich atme ruhig, der Raum kocht. Bremen im Nacken, Kopf klar.

Sie lehnt an mir, Silhouette scharf wie Klinge. Ich bleib kalt, aber ich hör ihren Takt. Nähe kriecht, schneller als Vernunft. Der Duft ist süß, der Plan bleibt kühl.

One hand low, one glass up. Kein Fallen. Kein Versprechen. Nur der Moment, wenn der Hook zündet und die Zeit stehen bleibt.

Der Sound: Drill-Fundament mit Trap-Metal-Schraffuren, Jersey-Club-Schub in den Drums. Power-Chords, E-Piano-Flächen, Bassgitarre drückt die Rippen. Breakbeats schneiden, alles auf 129 BPM, E-Dur (12B). Energetisch, dunkel, fast schon Kino.

Vielleicht war das hier nie für immer gedacht. Aber manchmal sagt der Körper Dinge, für die es keine Posts gibt. Und ja — genau deshalb bleibt es hängen.

Zwischen Lounge und Ausbruch: Ich lenk, sie testet Grenzen. Ich dreh sie gerade, bis nichts mehr trennt als der nächste Drop. Wir wissen beide, was zuviel wäre. Ich bleib oben, auch wenn es zieht.

Veröffentlicht 2026-02-20, ℗ my-new.me. Bereitgestellt über DistroKid, gelandet auf Hauly – Topic. Bremen, Bremerhaven, Umzu — ihr kennt die Luft hier. Das Glas hebt sich, die Hand bleibt tief. Weitergehen.

Credits:
Hauly