2012 schob Brobick mit Moe Mitchell an seiner Seite ein Statement in die Zeitleiste: „Nicht zu stoppen“ – Videopremiere auf rap.de, kein Glam, nur Haltung. Ein Clip aus der Ära, in der man nicht auf Freifahrtscheine wartete, sondern die Arbeit selber trug.
Soundbild: etwa 87 BPM, Trap-Drums mit Boom-Bap-Gelenk, dicke Synth-Flächen, die sich groß machen, ohne zu übertreiben. Moe Mitchell kleidet die Hook melodisch, Brobick hält die Strophen geradlinig, fokussiert, energiegeladen. Aggressiv genug, um Druck zu machen, uplifting genug, um dich mitzunehmen.
Inhaltlich geht’s um Anpacken statt Ausreden: Schulbank hinter sich lassen, Verantwortung ziehen, Hürden nehmen. Aus „kein Land in Sicht“ wird Bewegung – oder, um eine Zeile zu setzen: „Es ist noch Land in Sicht.“ Eine dieser Nummern, die eher Rückenwind gibt als Parolen zu schieben.
Vielleicht war die Hook damals mehr als ein Refrain. Eher wie: Du hörst’s – und du gehst trotzdem noch los. Man muss nicht laut werden, um klar zu sein.
Check den Hauptprotagonisten hier: Brobick. Und den Feature-Gast hier: Moe Mitchell.
Mehr Wege ins Rabbit Hole: Brobick auf Twitter und Moe Mitchell auf Twitter.
Alben aus der Zeit: Brobick – Zweigleisig. Moe Mitchell – MMS.
Credits: Kamera: Sifoe Rock, Nelson Merkury. Schnitt: Nick, Brobbey. Bearbeitung: Nelson Merkury, Nick Brobbey. Musik: Michael P.