2010. Zweite Single aus dem Album „Zweigleisig“. Ein Danke an die Frauen, die tragen, wenn andere gehen. 129 BPM, Piano, Pads, Streicher, eine Hook mit R&B-Kante – keine Masche, nur Haltung. Das hier ist conscious, nicht kitschig; weich klingt’s nie, echt schon.
Brobick spricht über Abgänge, Lasten und diesen stolzen Blick, der bleibt, wenn der Abend leiser wird. Eine Zeile, die sitzt: „Ich bleib dein Kind, was auch passiert.“ Solche Sätze werden nicht alt – sie wachsen mit dir mit.
Klangbild: breakbeat-getriebene Drums, brechende Snares, sanftes Autotune auf der Hook. Der Beat stemmt, die Stimme führt. Kein Überbau, nur ein gerader Song, der sich nicht schämt, Danke zu sagen.
Vielleicht war der Track für dich damals mehr als Musik – ein Satz, der nicht ausgesprochen wurde, aber gemeint war. Stärke kann still kommen und trotzdem alles sortieren.
Mehr von Brobick – direkt aus der eigenen Quelle. Wer das Tape kennt, weiß, dass hier nicht geflext, sondern erzählt wird.
Für alle, die den Weg nochmal gehen wollen: Das Album „Zweigleisig“.
Und ja, das ist auch ein Shoutout an die, die allein großgezogen haben. Keine Pose, kein Filter – nur Respekt, sauber auf Beat.
Credits:
Brobick
Kamera/Schnitt: Eduard Cesenov