Chill zu diesem Song Brobick

2012, dritte Auskopplung aus dem Album „Zweigleisig“. Ein Clip, der nicht prahlt, sondern atmen lässt. Brobick schreibt dir ’ne Auszeit auf – ohne Kalender, ohne Chef, nur du und dieser Loop. Alltag kurz aus, Gedanken leiser, Blick nach vorn. Kein Fluchtfilm, eher ein sanfter Reset.

Soundbild: rund 144 BPM, Breakbeat-Impuls, Orgel und Pads schieben warm von hinten, zwischen Conscious Rap und R&B. Melancholie im Ton, aber nicht schwer – eher dieses „es wird“, wenn die Schultern langsam runtergehen. Bilder im Kopf? Blaues Meer, kalter Cocktail, Sand an den Schuhen. Genau die Sorte Eskapismus, die du dir selbst erlaubst.

Vielleicht war der Track für dich damals mehr als Pause. Ein kurzer Schulterschluss im Krach des Tages. Nix Großes, nix Pathos – nur dieses Nicken, das beide verstanden haben. Stärke muss hier nicht schreien, sie hält dich fest, solange der Hook läuft.

„Schließ die Augen, nur für einen kurzen Moment“ – eine Zeile, die trägt. Sie macht den Raum auf, den du brauchst, ohne zu fragen. Und genau deshalb bleibt sie hängen. Weil sie dich nicht überredet. Sie erinnert dich daran, dass Ruhe ein Recht ist, kein Luxus.

Der Song stammt von „Zweigleisig“ – hier gab’s das damals: Amazon. Mehr von Brobick findest du über seine Seite. Wenn der Track dich damals erwischt hat, weißt du, was gemeint ist.

Credits:
Brobick
Directed by: Eduard Cesenov
Musik: Michael P.