Avantgarde Arktis X Kaiba

Ego frisst Balance. „Avantgarde“ nimmt das persönlich. Arktis trifft Kaiba, Metalcore mit Trap-Metal-Kante, 139 BPM, Ab-Moll – dunkel, energetisch, filmisch. Der Clip hält drauf, keine Ausflüchte: Wann gehst du zu weit? Und was bleibt, wenn alles fällt?

Der Text spricht Klartext über Ignoranz und Verlust, ohne Pathos – dafür mit Gewicht. „Die Zeit ist eingetauscht, der letzte Atem aufgebraucht“ sitzt wie ein Haken. Zwischen den Screams und dem Clean-Gesang blitzt kurz ein leiser Moment auf, der mehr sagt als das Geschrei. Nicht weich, nur ehrlich. Manchmal ist Nähe genau in dem Augenblick, in dem keiner sie ausspricht.

Soundbild: runtergestimmte Riffs, schnappende Drums mit Breakbeat-Flair, der Bass schiebt, die Vocals reißen Narben auf. Der Refrain öffnet Raum, bevor der nächste Drop die Luft wieder wegdrückt. Produziert, gemischt und gemastert von Kim P. Seidel – sauber, aber roh genug, um Kanten zu lassen. Das Video von Strangeworks/Cruel Visions zieht die Linie weiter: kalt, klar, direkt in die Pupille.

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Zitat: „Die Zeit ist eingetauscht, der letzte Atem aufgebraucht.“ – „Komm, fall mit mir ins Nichts.“

Was bleibt: Ein Track wie ein Spiegel im Halbdunkel. Wenn du reinschaust, lüg dich nicht an.

Credits:
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Kim P. Seidel
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